So funktioniert Deine Corporate Language

„Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ Wer kennt ihn nicht, den berühmten Werbeslogan? Die Tonalität dieses Spruches zieht sich durch das gesamte Konzept des großen schwedischen Möbelhauses. Der Kunde wird immer per Du angesprochen. Im Werbespot, im Katalog, im Geschäft, sowie auf der Homepage. Durch das Duzen stellt IKEA ein freundschaftliches, sympathisches Verhältnis zwischen Unternehmen und Kunde her. Gefühl: Wir sind ein Team. Zudem hat der Werbesprecher stets einen schwedischen Akzent, was dem Konzept eine gewisse Authentizität verleiht. Und das ist sicher kein Zufall: der Möbelbauer gehört zu den absoluten Profis in der Umsetzung seiner Corporate Language und lässt sie in allen Bereichen einheitlich durchklingen.

Es ist allseits bekannt und wird gern und viel besprochen, wie wichtig Deine Persönlichkeit, Dein Design und Dein Branding für die Identität Deiner Marke sind. Die Ausgestaltung Deines Angebotes natürlich ebenso. Was viele meines Erachtens jedoch zu wenig berücksichtigen, ist der große Mehrwert, den eine eigene Corporate Language bietet.

Doch was ist eine Corporate Language eigentlich genau? Warum ist sie so wichtig und was bewirkt sie? Schauen wir uns das Thema doch einmal genauer an…

Was ist eine Corporate Language?

Unter dem Begriff Corporate Language versteht man den individuellen und charakteristischen Sprachgebrauch eines Unternehmens. Es handelt sich quasi um die sprachliche Identität. Dank ihr wirst Du von Deinen Kunden bereits an Deiner Wortwahl wiedererkannt. Du kommst extrem authentisch rüber und leistest einen subtilen, aber wichtigen Beitrag zum Thema Vertrauensaufbau. Außerdem gilt: nicht nur Deine Community, sondern auch Google belohnt die Wiederholung unverkennbarer Begriffe und Textbausteine mit einem konstant höheren Ranking.

Corporate Language als Teil der CI

Die Sprache, die Du sprichst, ist maßgeblich für Deinen Wiedererkennungswert verantwortlich. Sie ist – wie der Name schon sagt – die Art und Weise, wie Du Dein Umfeld „ansprichst“, wie auf es zugehst und es dort abholst, wo es gerade steht. Bei dem populären Begriff Corporate Identity (CI) wirst Du wahrscheinlich zuerst an das visuelle Design einer Firma denken. Wie zum Beispiel das Logo oder die typische Farbgebung. Im Falle unseres Beispiels IKEA wäre das der blaue Schriftzug in großen Lettern auf gelbem Grund. Die wenigsten wissen aber, dass die Corporate Language ein ebenso wichtiger Teilbereich der CI eines Unternehmens ist.

Sie ergänzt die Funktion der CI auf verbaler Ebene. So kann sie den Eindruck verstärken, den das Corporate Design durch bestimmte Farben oder Symbole eher indirekt vermittelt. Die Sprache transportiert die Botschaft eines Unternehmens, bringt deren Kultur zum Ausdruck und weckt Emotionen bei den Konsumenten. Die Corporate Language regelt also nicht nur die einheitliche Verwendung von Begriffen oder Schreibweisen, sondern informiert den Empfänger über die Identität des Absenders. Das heißt, sie unterstreicht und stärkt Deinen Auftritt, Deine Werte und Deine Persönlichkeit und schlägt somit eine Brücke zu Deinen Kunden.

Deine Corporate Language spiegelt Dein Leitbild wieder

IKEA vermittelt dadurch: „Wir sind jung, nahbar und sympathisch. Bei uns ist der Umgang sowohl intern als auch extern freundschaftlich und familiär.“. Für einen seriösen Finanzdienstleister wäre das freundschaftliche IKEA-Du dagegen eher unpassend und würde ein falsches, unter Umständen unseriöses Bild vermitteln. Du siehst also, Deine Sprache sollte authentisch und einheitlich sein. Wenn Du Deine Kunden mal mit Du, dann wieder mit Sie ansprichst, mal lockere und mal offizielle Texte schreibst, verwirrt das Deine Kunden und wirkt unglaubwürdig. Ich erinnere daran: Deine Community sucht zwar zunächst das Produkt oder die Dienstleistung. Wenn Du als Mensch dahinter jedoch nicht dazu passt, wird sie weiterziehen.

Deine Corporate Language schafft Vertrauen

Nutze Deine Sprache, um Vertrauen zu Deinen Kunden aufzubauen. Wer verständlich und transparent kommuniziert, zeigt, dass er nichts zu verbergen hat. Um Dich kundenorientiert zu zeigen, solltest Du statt Fachchinesisch eine persönliche, verbindliche Ansprache wählen und somit Sympathie aufbauen.

Hier ein kleines Beispiel: auf eine Reklamation könntest Du entweder antworten: „Durch die Überprüfung wurde der Produktmangel bestätigt.“. Oder du könntest schreiben: „Sie haben Recht, das Produkt war mangelhaft. Dafür entschuldigen wir uns.“ – Was klingt für Dich menschlicher und verbindlicher?

„Worte sind Luft. Aber die Luft wird zum Wind und Wind macht die Schiffe segeln.“ Gotthold Ephraim Lessing

Wie der kluge Lessing schon sagte, sind Worte essentiell. Und zwar nicht irgendwelche Worte, sondern die Richtigen. Im richtigen Tonfall, zum richtigen Zeitpunkt und mit der richtigen Haltung. Und das in jedem Bereich. Denn eine besondere, wiedererkennbare Tonalität schafft Aufmerksamkeit, Sympathie und Vertrauen. Langfristig. Nachhaltig.

Das bedeutet einen einheitlichen Sprachgebrauch in Deinem gesamten Unternehmen, also auch in Deiner Kommunikation. Im externen Bereich sind das zum Beispiel Slogans, Anzeigen, Dein Internetauftritt, Newsletter, E-Mails oder Social-Media-Beiträge. In der internen Unternehmens-Kommunikation findet die Corporate Language Anwendung unter anderem in Rundschreiben, Mitarbeiterzeitschriften oder Aushängen. Hier ist Sie ein wesentlicher Bestandteil dessen, wie Deine Mitarbeiter sich mit ihrem Job identifizieren und auch, wie sie selbst miteinander kommunizieren.

Leider wird der Sprache oft nicht genug Bedeutung beigemessen, auch wenn sonst peinlichst genau auf die CI geachtet wird. Doch ein lückenloses Profil, das sich durch alle Bereiche des Unternehmens zieht, ist immer der Schlüssel zum Erfolg.

Dein eigener Sound

Stark vereinfacht ausgedrückt, ist eine Corporate Language also ein Muster wiederkehrender Formulierungen, eine eigene Sprachwelt, sowie eine festgelegte Tonalität. Wobei Tonalität an dieser Stelle den „Sound“ (die Stimmungslage) meint, der unabhängig vom Inhalt in allen Deinen Texten vorherrscht. Wenn Du eine Corporate Language festlegst, intensivierst Du Deine Botschaften, steigerst Deinen Wiedererkennungswert und profitierst von allen positiven Effekten eines starken und einheitlichen Profils.

Mein Slogan ist „Write something, that matters“. Daher findest Du auch hier in meinem Blog, in meinen Social Media-Profilen und in meinen Webtexten immer wieder Anmutungen an diese Aussage, wie „It‘s the stories, that matter“ oder „You matter“.

Wenn Du Lust hast, zu erfahren, wie Du Deine eigene Unternehmenssprache entwickeln kannst, stehe ich Dir hier gerne und jederzeit für einen Gedankenaustausch zur Verfügung. Viel Erfolg mit Deiner eigenen Corporate Language!

3 Dinge, die Du von einem seriösen PR-Berater nicht erwarten kannst

Anfang Februar saß ich mit einem potenziellen Neukunden zusammen. Er hatte mich eingeladen, um gemeinsam herauszufinden, weshalb sich die Bemühungen seines vorherigen PR-Beraters der letzten sechs Monate nicht in die gewünschte Richtung entwickelten. „Ich fühle mich weder gehört, noch verstanden. Und die versprochenen Erfolge stellen sich auch nicht ein“, lautete die Anklage. Wir stellten fest, dass die Tonalität der Texte nicht passte und die wesentlichen Botschaften nicht klar herausgearbeitet worden waren. Die Betreuung durch die Agentur wurde allgemein als unzureichend empfunden und die Erwartungen des Kunden wurden nicht erfüllt. Wir fanden gemeinsam heraus, dass Versprechungen gemacht worden waren, die im Rückblick unrealistisch erschienen und nicht zu halten waren.

Welche Erfolge tatsächlich in Aussicht gestellt worden waren, vermag ich nicht zu beurteilen. Manchmal führen auch unscharf formulierte Möglichkeiten zu einer großen Erwartungshaltung, ohne jemals eine reißerische Absicht gehabt zu haben. Gerade vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, zu Beginn einer jeden Zusammenarbeit im PR-Bereich klar einen klaren und vor allem übereinstimmenden Erwartungshorizont festzulegen. Und die eigenen Standards für seriöse PR niemals zu untergraben.

Warum? Weil Du und Dein Kunde sonst nur schwerlich glücklich miteinander werden könnt. Und weil Du Gefahr läufst, schlecht zu schlafen, wenn Du etwas versprichst, dessen Erfüllung nur bedingt Deinem Einfluss unterliegt.

Im folgenden Artikel nehme ich Dich mit in die Welt der bunten Versprechen und zeige Dir, wie seriöse PR wirklich funktioniert.

Oder bist Du gar selbst auf der Suche nach PR-seitiger Unterstützung? Dann liest Du hier, was Du von einem glaubwürdigen Dienstleister erwarten kannst. Und was eben nicht.

Drei Dinge, die Du von einem seriösen PR-Berater nicht erwarten kannst:

1.„Ich promote Dein Produkt auf direktem Weg!“

Sorry, aber so funktioniert Öffentlichkeitsarbeit genau nicht. Ein professioneller Berater wird in enger Zusammenarbeit mit Dir eine Story entwickeln und daraus Themen generieren, die Redakteure interessant finden. Der Weg geht also immer über die Journalisten – nie direkt.

2.„Bei mir sind Veröffentlichungen garantiert!“

Schwierig. Genau dafür gibt es leider keine Garantie. Könnte man Publikationen kaufen, wären es Anzeigen. Das Einzige, was ein guter PR-Berater Dir versprechen kann (und sollte), ist, kontinuierlich in Deinem Sinne zu arbeiten. Er unterstützt Dich dabei, Dein Unternehmen so darzustellen, dass Redakteure Lust haben, darüber zu schreiben. Hierbei kann man mit diversen effektiven Techniken arbeiten, aber eine Garantie für Veröffentlichungen gibt es einfach nicht.

3.„Dein Bekanntheitsgrad wird sich schnell vergrößern!“

Öffentlichkeitsarbeit ist in vielen Fällen vor allem eines: eine Frage der Geduld. Oftmals zeigen sich erst nach Monaten sichtbare Resultate, dafür dann jedoch langfristig (Achtung: auch hierfür gibt es keine Garantie). Gerade mit Hinblick auf den Zeithorizont lohnt es sich, einen zielgruppenkonformen Medienmix aus Pressemitteilungen, Blogposts und Social Media-Beiträgen zu kreieren. Hier wird Dir der PR-Berater Deines Vertrauens mit Rat und Tat zur Seite stehen.

In der PR geht es um langfristigen Erfolg

Im Falle meines Kunden hatte die Agentur also schlichtweg zu viel in Aussicht gestellt. Oder es war zu viel verstanden worden. Eine seriöse PR-Beratung wird Dir nie unrealistische Versprechungen machen, die sie nicht halten kann. Auch ich habe keinen Zauberstab, mit dem ich Dich und Dein Produkt im Handumdrehen bekannt machen kann. Aber das sollte auch gar nicht unser Ziel sein. Es geht um kontinuierlichen, langfristigen und nachhaltigen Erfolg. Und der geschieht eben nicht über Nacht, sondern braucht eine gewisse Zeit. Und vor allem eine zuverlässige, realistische Strategie, die am Ende des Tages aufgeht.

Eine authentische Strategie ist das A und O

Wir nutzen PR, um durch strategische Kommunikation eine emotionale Beziehung zur Zielgruppe herzustellen. Es geht um Vertrauen. Es geht um Authentizität. Gerade deswegen muss das Konzept Deiner Presse- und Kommunikationsarbeit zu Dir und Deiner Unternehmensstrategie passen. Sie muss Dich widerspiegeln, sonst wirkt es unnatürlich und aufgesetzt. Darum wird sich ein seriöser PR-Berater erst einmal mit Dir zusammensetzen, um Dich, Dein Produkt, Deine Stimme und (ja, es klingt pathetisch, aber es hilft tatsächlich!) Deine Herzens-Botschaft besser kennenzulernen. Es geht darum, in enger Zusammenarbeit mit Dir eine Story zu entwickeln und daraus Themen zu generieren, die Redakteure interessant finden.

Der wichtigste (und für mich immer wieder schönste) Punkt hierbei ist das Kennenlernen. Wenn ich nicht einhundertprozentig weiß, welches Bild Du vermitteln willst und was Dir wichtig ist, werde ich es vermutlich nicht schaffen, Dich so darzustellen, wie Du gerne gesehen werden würdest. Klingt logisch, oder?

PR ist emotional

Deswegen erarbeiten seriöse PR-Berater eine langfristige Strategie, die einen breit gefächerten Medienmix aus Pressemitteilungen, Blogposts und Social Media-Content darstellt. Das gemeinsam erarbeitete Konzept sollte unbedingt zuverlässig verfolgt werden und stringent sein. Wenn Du Dich in einem Presse-Artikel beziehungsweise Social Media-Post locker und nahbar gibst und im nächsten eher streng und distanziert, baust Du ein unebenes Bild Deiner selbst auf und verwirrst Deine (potenziellen) Kunden. Dadurch wirkst Du unglaubwürdig und verlierst ihr Vertrauen. Genau das gilt es, zu vermeiden. Wir wollen bewirken, dass Deine Kunden eine positive, emotionale Bindung zu Dir aufbauen, mit Dir sympathisieren und Dir vertrauen. Nur so kannst Du sie von Dir und Deinem Produkt überzeugen.

PR ist wichtig

Ein Unternehmen, das ein starkes Image at und dem die Kunden vertrauen, wird seine Produkte immer vergleichsweise mühelos verkaufen. Pressearbeit dient dazu, das Ansehen einer Marke zu stabilisieren, zu steigern, oder ganz allgemein zum Positiven zu verändern. Sie trägt außerdem dazu bei, neue Zielgruppen zu erreichen, Meinungen zu bilden oder die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema zu fokussieren. So oder so. Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, um Dein Image nachhaltig zu stärken.

PR ist keine Werbung

Bei Öffentlichkeitsarbeit geht es nicht darum, Werbung zu machen und damit schnelle Erfolge zu erzielen. Vielmehr wollen wir ein generelles positives Ansehen und eine gute Reputation realisieren. Und das braucht einen langen Atem. Wir alle kennen Eintagsfliegen. Aber wollen wir eine sein? Nein! Wir wollen informieren, kommunizieren und überzeugen, um langfristig ein ansprechendes Bild aufzubauen und zu erhalten. Also legen wir beharrlich unseren Fokus darauf, Journalisten zu begeistern. Und parallel dazu durch Sympathie und Authentizität Vertrauen zu unserer Zielgruppe aufzubauen.

Das ist seriöse PR. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Hast Du bereits Erfahrungen mit Presse- und Kommunikationsarbeit gemacht? Lass es mich in den Kommentaren auf Instagram oder LinkedIn wissen. Ich freue mich, von Dir zu lesen!

Wie Du fesselnde Intros schreibst

Wer kennt das nicht? Du fängst an, einen Text zu lesen, aber bereits nach den ersten Sätzen hast Du keine Lust mehr. Du bist fast ein wenig enttäuscht, nach der spannenden Überschrift ein langweiliges Standard-Intro vorgesetzt zu bekommen. Was Du da liest, ist weder packend, noch liefert es den erhofften Mehrwert. Den Du ja suchst. Deswegen bist Du hier.

In unserer heutigen, schnelllebigen Zeit wird dann einfach weitergeklickt. In der Hoffnung, auf einer anderen Seite die gewünschte Information in appetitlicherer Form serviert zu bekommen. Dort stößt Du auf einen Beitrag, der Dich so richtig in seinen Bann zieht. Bereits die ersten Sätze fesseln Dich so, dass Du einfach weiterlesen musst. Doch was hat der eine Text, was der andere nicht hat?

100 Punkte – ein fesselndes Intro.

Wenn Du Deine Leser bei der Stange halten willst, musst Du einen packenden Teaser schreiben. Einen, der neugierig auf den weiteren Inhalt macht und verspricht, dass in Deinem Text die gesuchten Informationen warten. Um bei den eigentlichen Antworten und damit dem Hauptteil anzukommen, muss das Intro außerdem zur Überschrift passen, denn nichts ist irritierender, als eine Headline, die etwas verspricht, das beim Anlesen des Textes nicht gehalten wird. Hier angekommen hast Du es dann geschafft, Deine Community zu überzeugen – und damit Google. Dies gelingt Dir aber nur, wenn Du zündende Intros verfasst.

Was bringt Deine Leser dazu, weiterzulesen?

In so manche Texte flutscht man von den ersten Worten an hinein, bei anderen läuft es einfach nicht. Das kennen wir alle. Wie gelingt es uns also, diejenigen Intros abzuliefern, die unsere Leser im Text halten?

Hierfür gibt es drei wichtige Regeln, die Du beachten solltest:

1.Dein Intro ergänzt die Überschrift

Deine Einleitung ist auf die Überschrift des Textes abgestimmt. Das heißt: Du wählst einen treffenden Titel, der klar andeutet, worum es in Deinem Artikel geht und formulierst das in deinem Teaser aus. Beide Inhalte stimmen überein und widersprechen sich nicht. Das freut nicht nur Google, das freut vor allem auch Deine Leser und verwirrt sie nicht unnötig. Dein Teaser ist also sozusagen die ausformulierte Überschrift und gibt einen ersten Einblick in den Inhalt des Beitrags.

2. Dein Intro verrät den Mehrwert

In Deiner Einleitung kannst Du dem Leser einen Vorgeschmack auf das geben, was ihn im Fließtext erwartet. Du versprichst ihm einen Mehrwert im Hauptteil Deines Beitrags und stellst ihm die Beantwortung seiner Frage in Aussicht. Er will wissen, worum genau es in Deinem Text geht und warum er ihn lesen sollte. In den meisten Fällen hat er ein Problem, für das er eine Lösung sucht. Auf genau diesem Versprechen baust Du Dein Intro auf. Du stellst kurz und knapp dar, worum es gehen wird und welche Antworten erwartet werden dürfen. Kurz und knapp ist an der Stelle übrigens von zentraler Bedeutung. Es geht darum, schnell zu informieren, worum es geht.

3. Dein Intro ist persönlich

Der Leser will wissen, dass sich das Weiterlesen für ihn lohnt. Für IHN lohnt. Er möchte nicht Gefahr laufen, seine wertvolle Zeit zu verschwenden, indem er sich einem Text widmet, der ihm persönlich keinen Mehrwert liefert. Er möchte wissen, dass ER derjenige ist, für den Du den Artikel geschrieben hast. Überzeuge ihn also, dass es sich lohnt, weiterzulesen, indem Du ihn direkt ansprichst und da abholst, wo er steht. Augenhöhe nennt man das ja so schön. Nicht Frontalunterricht.

Dein Leser möchte sich mit dem Text identifizieren können, eine persönliche Verbindung spüren und wissen, dass dieser für ihn relevant ist. Das erreichst Du, indem Du ihn bereits im Teaser direkt ansprichst und einen Sachverhalt schilderst, in dem er sich wiederfindet. Seine Reaktion? „Sie versteht mich, sie kennt meine Situation. Sie wird eine brauchbare Lösung parat haben.“

Wie Du siehst, ist ein zündendes Intro sehr wichtig, um den Leser neugierig zu machen und davon zu überzeugen, dabeizubleiben. Die Einleitung muss zum Titel passen, sie muss den Mehrwert des Artikels ankündigen und sie muss persönlich sein.

Drei Punkte, kein Hexenwerk.

Wenn Du sie beim nächsten Schreiben anwendest, wirst Du selbst eine neue Qualität spüren – so ging es mir jedenfalls, als ich mir diese Parameter einmal bewusst gemacht und sie fortan noch transparenter in meine Texte eingebracht habe.

Waren diese Tipps hilfreich für Dich? Dann lass es mich gerne in den Kommentaren zu dem Post auf Instagram, Facebook oder LinkedIn wissen. Ich freue mich auf den Austausch mit Dir!

Soulfood – Meine liebsten Zitate

Die Zitate reflektierter Menschen haben alle eines gemein, egal, zu welcher Zeit sie erdacht wurden: sie motivieren und inspirieren mich gleichermaßen. Sie erfrischen mich, wenn ich müde bin. Sie lassen mich fokussiert bleiben, wenn ich zu sehr im Außen verhaftet bin. Sie berühren mein Herz und streicheln meine Seele, wann immer ich sie lese.

Soulfood – für mich ist es genauso wichtig, wie Wissen aufzunehmen und Wissen zu verarbeiten. Es macht einen Gutteil meines Mindsets aus. Und das ist ja bekanntlich: alles (siehe ganz unten ;-)). Vor diesem Hintergrund teile ich heute mit Dir meine liebsten Zitate über das Schreiben, meine Werte und mein Mindset als Selbstständige. Beim Zusammenfügen fiel mir auf, wir viele es doch sind, die mich in unterschiedlichen Situationen begleiten. Vor diesem Hintergrund wird es eine Fortsetzung dieses Beitrages geben.

Viel Freude beim Lesen!

Schreib-Quotes

Copywriting is thinking with someone else’s brain. (Unknown)

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Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden. (Kurt Tucholsky)

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Man kann nicht nicht kommunizieren. (Paul Watzlawick)

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Mit Schlagzeilen erobert man Leser. Mit Informationen behält man sie. (Lord Alfred Northcliffe)

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The biggest communication problem is that we do not listen to understand. We listen to reply. (Stephen R. Covey)

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Zuhören können ist der halbe Erfolg. (Calvin Coolidge)

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Marketing is no longer about the stuff that you make, but about the stories you tell. (Seth Godin)

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Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll. (Johann Wolfgang von Goethe)

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The medium ist the message. (Mashall McLuhan)

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Werbung ist teuer, keine Werbung ist noch teurer. (Paolo Bulgari)

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Either write something worth reading or do something worth writing about. (Benjamin Franklin)

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Es geht um die Inhalte – der Text muss so gut sein, dass man ihn nicht bemerkt. (Martin Radtke)

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Wenn eine Geschichte nicht vom Hörer handelt, wird er nicht zuhören. (John Steinbeck)

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To hell with facts! We need stories! (Ken Kesey)

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Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Worte weglassen. (Mark Twain)

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Es hört doch jeder nur, was er versteht. (Johann Wolfgang von Goethe)

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Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluß! Es muß ein guter da sein, muß, muß, muß! (Bertolt Brecht)

Werte-Quotes

In a world, where you can be everything, be kind. (Unknown)

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Be someone who makes the otherone feel like a somebody. (Unknown)

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Der Wettbewerb der Werte wird wichtiger als der Wettbewerb der Preise. (Mirjam Hauser)

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The only way to be successful is to make other people successful. (Geshe Michael Roach)

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Practice what you post. (Unknown)

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Wenn Du Deine Kunden liebst, bist Du verpflichtet, Gewinne zu machen. Einfach, weil Du mit Gewinnen noch besser dafür sorgen kannst, dass es Deinen Kunden morgen noch besser geht. (Stefan Merath)

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Frühere Generationen haben ihr Leben den Medien angepasst – meine Generation erwartet, dass sich die Medien ihnen anpassen. (Philipp Riederle)

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Mache ein anständiges Produkt zu einem anständigen Preis und erzähle es dann der Welt. (William Wrigley)

Motivational Quotes für UnternehmerInnen

You get what you focus on, so focus on, what you want. (Unknown)

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Believe you can and you’re halfway there. (Theodore Roosevelt)

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Nobody is too busy. It’s just a matter of priorities. (Unknown)

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Es gibt wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. (Ghandi)

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Direction is so much more important than speed. Many people are going nowhere fast. (Unknown)

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One day or day one. You decide. (Unknown)

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Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe. (Pippi Langstrumpf)

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Das Gehirn ist der größte Kinosaal der Welt. (Ridley Scott)

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The key to success is to start before you are ready. (Marie Forleo)

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Ich bin dankbar für alle, die „Nein“ zu mir gesagt haben. Dank ihnen habe ich es selbst gemacht. (Albert Einstein)

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When you focus on you, you grow. When you focus on shit, shit grows. Read that again. (Unknown)

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If you want to make eveyone happy, don’t be a leader. Sell ice cream. (Steve Jobs)

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Der schlimmste Fehler von Frauen ist ihr Mangel an Größenwahn. (Irmtraut Morgner)

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The most effective way to do it, is to do it. (Amelia Earhart)

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Mindset. It’s all about mindset. From the moment you wake up, to the moment you rest your head at night. Everything is up to you. Your emotions, your thoughts, your perceptions, your reactions. Every moment. (Michael Bliss)

Na. hast Du ein Lieblingszitat gefunden? Eines, das Dich besonders inspiriert und mit dem Du Dich gut identifizieren kannst? Schreib es mir gern in den Instagram-Post zum Blog.             

Wenn ich Dich auf andere Weise unterstützen kann, kontaktiere mich gern über diesen Link.

Hab einen inspirierten und freudvollen Tag!                                                             

Duzen oder Siezen in Webtexten?

Ein immer wieder aufkommendes Thema in Briefings für Webtexte ist die Frage, welche Form der Anrede die passendste ist. Das gilt für den Online-Auftritt ebenso, wie für Blogs und soziale Netzwerke. Was passt besser: Du? Sie? Oder etwa beides?

Wie ich meine Wahl getroffen habe

Ich habe mir in den letzten Wochen immer wieder die Frage gestellt, wie ich mit der Anrede in meinen Webtexten umgehen soll. Da sind auf der einen Seite die Texte auf meiner Website, auf der anderen Seite gibt es den PURE Blog, der fester Bestandteil der Seite ist. Die Anrede innerhalb der Seite zu mischen, war für mich bisher undenkbar. Warum eigentlich?

Beim Schreiben der Website-Texte war für mich von Anfang an klar, dass ich die Sie-Form wähle und es fühlt sich nach wie vor richtig an. Hierfür gibt es drei Gründe:

  1. Das reale Leben. Ich sieze einen Gutteil meiner Kunden bei der Umsetzung unserer gemeinsamen Projekte.
  2. Die Analyse. Der Weg, über den Besucher auf meine Seite finden, ist aktuell überwiegend durch Google, Xing oder LinkedIn. – Alles Kanäle, in denen ein formelles „Sie“ der herrschenden Tonalität entspricht. Zumindest beim Erstkontakt.
  3. Meine Liebe zu (Rechtschreib-) Regeln. Auch in Zeiten von Social Media gilt das „Sie“ im Deutschen weiterhin als Maßgabe, wenn ich eine mir fremde, erwachsene Person das erste Mal anspreche.

Beim PURE Blog empfinde ich im Gegensatz zu meinen „klassischen“ Websitetexten ein informelleres Miteinander einfach passender. Hier besteht für mich mehr Nähe, als auf den übrigen Seiten. Im Blog lege ich den Arm freundschaftlich auf Deine Schultern und nehme Dich mit in das ein oder andere Gedankenexperiment. Ich beantworte Deine Fragen rund ums Schreiben. Manchmal teilen wir einen Schwank aus meinem beruflichen Umfeld, manchmal sprechen wir ausschließlich über Fakten und manchmal einfach nur über ein Wertegefühl basierend auf einer Geschichte. Demnächst werden wir uns meine Zitate-Sammlung ansehen.

Um es kurz zu fassen (Du hast es bereits wahrgenommen, mein aufmerksamer Freund): ich habe beschlossen, Dich ab sofort so anzusprechen, wie Du Dich für mich anfühlst: interessiert, aufmerksam, klug, positiv, spannend, mitten im Leben und nah. PURE eben.

Ich freue mich sehr darauf, Dich hier zukünftig wieder mehr mitzunehmen, nachdem es in den letzten Wochen so still um diesen Blog war. Und beginne, indem ich Dir ein paar Kriterien an die Hand gebe, wie Du Deinerseits eine zu Dir passende Wahl der Ansprache in Deinen Webtexten findest.

4 Fragen, die Dir bei Deiner Entscheidung für die passende Ansprache helfen

Welche Erwartung hat Deine Zielgruppe?

Sicherlich hast Du Dich im Zuge der Planung Deines Webauftritts intensiv mit Deiner Zielgruppe auseinandergesetzt. Falls nicht, dann ist jetzt der richtige Moment dafür gekommen, es zu tun. Welche Form der Anrede holt Deinen Wunschkunden am besten ab? Ist er in der Versicherungs- oder Finanzbranche tätig, wird ihm ein (anfängliches) „Sie“ vertraut sein, während Interessenten aus dem Sportbereich die formelle Anrede verschrecken könnte. Menschen wollen sich verstanden und abgeholt fühlen. Wie Du sie ansprichst, transportiert immer auch ein Gefühl. Daher lohnt es sich, darüber einen Augenblick nachzudenken.

Wie sprichst Du im Alltag mit Deinen Kunden?

Ist bei der Auftragsabwicklung eher das informelle Du vorherrschend, oder siezt Du Deine Kunden überwiegend? Die Antwort darauf liefert Dir einen guten Indikator für die Wahl der Anrede.

Die Basis dafür ist natürlich, dass Du Dich mit Deinen bestehenden Kunden auch wohl fühlst. Es kann nämlich sein, dass Du mit Menschen zusammenarbeitest, die gar nicht so recht zu Dir passen. Oder Du zu ihnen. Wenn Du zum Beispiel überwiegend für Kanzleien arbeitest, aber Dein Herz eigentlich dafür schlägt, junge Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten, kannst Du Deinen Webauftritt direkt vom „Sie“ zum „Du“ umstricken. Und so Deine Wunschkunden leichter anziehen.

In welcher Branche arbeitest Du?

Wo tummeln sich Deine Kunden? Sind es vorwiegend Gründer, Einzelunternehmer und Agenturen? Oder hast Du hauptsächlich mit Banken und großen Anwaltskanzleien zu tun? Jede Branche ist geprägt von einem speziellen Miteinander. Das sich auch in der Anrede widerspiegelt.

Duzen oder Siezen in sozialen Netzwerken?

Du? Sie? Oder beides? Im Bereich Social Media gilt einmal mehr der Leitsatz „The medium is the message“. Ich zum Beispiel spreche meine Community auf Instagram in der Du-Form an, was – ebenso wie bei Facebook oder Twitter – die übliche Anrede ist. Ein förmliches „Sie“ würde eine unnatürliche, sowie (aus Businesssicht) ungesunde Distanz schaffen. Auf klassischen B2B-Karrierenetzwerken wie LinkedIn oder Xing hingegen schreibe ich Kunden stets in der Sie-Form an. Es sei denn, man hat sich bei einer vorangegangenen Begegnung auf ein „Du“ geeinigt.

Fazit:

Es gibt keine in Blei gegossenen Regeln, die uns die Wahl der Du- oder Sie-Form in unseren Webauftritten abnehmen. Es lohnt sich (wie immer im Leben), auf Dein Bauchgefühl zu hören. Obligatorisch ist einzig ein respektvoller, höflicher und freundlicher Umgangston. Darüber hinaus darf jeder selbst entscheiden, welche Form der Ansprache er wählt.

Ich rate jedoch auf alle Fälle davon ab, die Anrede zu umgehen, denn das klingt immer unpersönlich und konstruiert. Und es geht am eigentlichen Ziel vorbei. Wir kommunizieren ja, um Menschen anzusprechen. Wenn wir dem ausweichen, werden wir sie nicht erreichen.  

Hab keine Angst vor Deinem Text

In meinen Briefings mit Neukunden erlebe ich es immer wieder. Aussagen wie „Ich habe da mal ein paar Texte vorbereitet, aber eigentlich ist es mir fast peinlich, sie Dir zu zeigen, weil Du das ja viel besser kannst…“ höre ich in jedem zweiten Gespräch.

Da draußen herrscht eine unglaublich große Angst vor dem eigenen Text.

So sitze ich dann da und versuche, meinem Gegenüber klar zu machen, dass ich nicht die piefige Deutschlehrerin von damals in der Schule bin. Die, die jeden Text naserümpfend zerpflückt und jedes Komma dickt rot angemahnt hat.

„Fehler. Du hast es falsch gemacht. Du kannst es eben einfach nicht. Und das wird sich niemals ändern. Wie schade für Dich.“

Also versuche ich, die einstigen Schüler ins Heute zu holen. Wo sie erwachsene Menschen sind. Die sich mit Leidenschaft einer Aufgabe verschrieben haben, die Ihnen verdammt viel bedeutet. Und über die sie nicht schreiben, weil es die abstrakte Aufgabenstellung in irgendeiner Klausur ist. Sondern das, worüber sie geradezu intuitiv sprechen MÜSSEN – weil ihnen so sehr daran gelegen ist.

Was by the way die beste Basis überhaupt für einen guten Text ist.

Passion.

Wir gehen die Texte (wenn vorhanden) dann im Groben durch, konzentrieren uns auf die Kernaussagen und die Kunden, auf ihren Weg, ihre Fragen, ihre Nöte. Ihre Lösungen. Und ich mache mir ganz viele Notizen.

Dann kommt mein Lieblingsmoment.

Die Gefühle kommen auf den Tisch. Der Erzähler wird zum Ich-Erzähler und das Ganze im Präsens. Heute. Hier. Jetzt. Unser Gespräch kommt in Fluss, es wird gestikuliert, beschrieben, gelacht. Würde mein Gegenüber den Rohtext so schreiben (vor SEO, vor Syntax) – er würde genau die Kunden anziehen, die er sich wünscht. Die zu ihm passen. Garantiert.

Warum? Weil er die Angst vor dem Schreiben abgelegt hat. Weil er klar ist. Weil er nicht mehr über den Satzbau oder seine Deutschlehrerin nachdenkt. Weil er fühlt. Das ist so wichtig beim Schreiben. Beim in den Fluss kommen.

Was Dir sonst noch hilft, einen richtig guten Text zu schreiben, liest Du hier:

1.Vermeide lange Sätze

Ich werde nicht müde, es zu sagen: Schreib. Kurze. Sätze. Bringe das auf den Punkt, was Du sagen willst. Denn die Menschen im Netz scannen Deinen Text lediglich. Also kommst Du Ihnen entgegen und packst in jeden Satz nur eine Aussage. Verschachtelst so wenig, wie möglich und streichst beim späteren Lesen alle Füllwörter. Das soll nicht heißen, dass Du Dich nur noch in Dreiwortsätzen ergehst. Variiere Deine Satzlängen, so gleichst Du Deinen Text dem gesprochenen Wort an. Du schreibst mit Melodie.

2.Vermeide Fremdwörter

Nichts ist abstoßender als ein Text, der vor Fremdwörtern nur so wimmelt. Erstens, weil sie oberlehrerhaft und spaßfrei daherkommen. Zweitens, weil sie die unbedingt notwendige Augenhöhe zwischen Euch beiden verzerren in ein „ich-bin-schlau-und-Du-bist-leider-dumm“-Geflecht.

Geht. Gar. Nicht.

Hier und da ein Fremdwort einfließen zu lassen, ist vollkommen in Ordnung und in mancher Branche sogar notwendig, um Sachverhalte korrekt darzustellen. Wenn Du sie nun noch simpel erklärst, lieferst Du wirklich guten Content.  

3.Schreibe möglichst bildhaft

Unser Gehirn liebt Bilder. Und Du liebst es, wenn Deine Texte im Gehirn bleiben. Also ist das Zaubermittel Deiner Wahl die Metapher. Werde zum Schöpfer Deiner eigenen Wort-Bild-Welten und entführe Deine Leser genau dort hinein. Animiere ihre Vorstellungskraft und lass sie Dir folgen wie das kleine Entlein seiner Mama nach dem Schlüpfen aus dem Ei: neugierig, interessiert, vertrauensvoll. Metaphern machen Deinen Text zu einem Gefühls-Basin und lassen ihn dort ankommen, wo Du ihn haben willst: im Herzen Deiner Leser. In den Kopf gelangt er von da sowieso.

4.Schreibe aktiv

Was magst Du lieber? Direkt angesprochen zu werden, oder zwischen zwei Menschen zu stehen, die sich in Deiner Anwesenheit über Dich unterhalten. Und dabei Empfehlungen austauschen wie: „Ja, sie müsste eben dieses und jenes tun, damit sie am Ende ein anderes Ergebnis realisiert.“ Hä? Genau.

Sprich Deine Leser direkt an, wenn Du Ihnen helfen möchtest. Ich gehe davon aus, genau das ist Dein Ziel beim Schreiben.

5.Mache ausreichend Zwischenüberschriften

Könnte es sein, dass Deine Texte die Leserschaft dem Maße erschrecken, dass sie furchtsam weiterklicken? Ein langer Textblock ist wie eine Mauer und davon gibt es auf dieser Welt bekanntlich ohnehin viel zu viele.

Also lassen wir keine Neuen entstehen und lockern unsere Texte statt dessen schön auf. Ein paar Zwischenüberschriften tun Auge und Leserherz gut. Nun noch hier und da fluffige Bullet Points und es liest sich watteweich.

6.Liefere eine Zusammenfassung am Ende

Wie gesagt scannen wir alle Texte nur noch, um der Flut an Informationen wenigstens ansatzweise Herr zu werden. Wenn Deine Leser nicht von Anfang an in Deinen Text reinkommen, das behandelte Thema aber dennoch hilfreich finden, hast Du eine letzte Chance: Deine Zusammenfassung.

Hilfesuchend geht der Blick in Richtung Textende. Wenn hier ein schlüssiges und klares Fazit steht, gewinnst Du die Aufmerksamkeit zurück. Lass diese Chance nicht vergehen.

Allen anderen, die bis jetzt dabei waren, ist die Zusammenfassung die Belohnung eines runden Textes, der den Eingangsgedanken noch einmal aufgreift und einen wohligen Ausklang schafft.

Womit wir beide wieder am Anfang wären. Bei Deinem Text. DEINEM Text.

Viel Freude, Leichtigkeit und Gefühl beim Schreiben wünsche ich Dir. Du wirst es rocken! Sollte Dich der große Respekt packen, dann denke an dieses weise Wort des guten Erich Kästner:

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Also ran an den Speck! Am Ende wartet Dein authentischer Text, Deine stolz geschwellte Brust und mein Applaus. Wenn ich Dich zwischendurch anfeuern soll, oder Du Lust hast, mit mir Hand in Hand über die Ziellinie zu spazieren, kontaktiere mich gern. Nichts tue ich lieber!

Schreibflow und SEO schließen sich aus – oder doch nicht?

Warum Sie für Ihre Community schreiben sollten – und nicht für Google

Es gibt zwei Arten von Online-Textern: die eine schreibt nur für die Community. Die andere nur für die Suchmaschine.

Wer liefert den besseren Content? 

Keiner.

Oder beide.

Aber beide bleiben auch gleichzeitig unter dem Potenzial eines gelungenen Online-Textes.

Wie also vereine ich die beiden?

Eigentlich sind sie gar nicht so weit auseinander. Denn: wer sich beim Schreiben die Brille seiner Leser aufsetzt, ihre Sprache spricht und ihre Probleme löst, der setzt sich gleichzeitig die Google-Brille auf.

Basis ist es, die Sprache Ihrer Community zu sprechen – und das bitte auf eine authentische Weise. Sonst erreichen Sie ganz schnell das Gegenteil von dem, wo Sie hinwollen. Nämlich, als vertrauenswürdig wahrgenommen zu werden. Was übrigens nach wie vor die wichtigste Währung im Netz ist.

Zum Stichwort Authentizität und Vertrauen sei noch hinzuzufügen, dass Ihre Leserschaft sich über hochwertige Inhalte und regelmäßige Veröffentlichungenfreut. Die Aneinanderreihung von Suchbegriffen motiviert nun wirklich niemanden, bei Ihnen zu bleiben. Und die mehr oder minder sinnfreie Auflistung von Keywords erweckt die Vermutung, billig angelockt worden zu sein, was Ihnen eher Leserfrust denn Leserglück einbringen wird.

Sie sprechen also die Sprache Ihres Publikums. Wunderbar.

Dann kennen Sie automatisch auch deren beliebte Keywords, also die Fragen, die sie in die Suchmaschine eingeben, auf die Sie ja gerade Antworten liefern. 

Schwupps! Schon haben Sie einen Mehrwert geschaffen. Und da jeder gerne Mehrwert schafft, werden Ihre Inhalte im Netz geteilt. Oder verlinkt. – Genau das, was Google freut. Und Ihnen ein höheres Ranking einbringt.

Kommen wir aber wieder zu den Inhalten…

Ihre Leser lieben Überschriften. Diese helfen bei der schnellen Entscheidung, ob Ihr Beitrag nennenswerte Informationen birgt. Natürlich würde Ihre Community Ihre Beiträge gern mit viel Zeit und Ruhe lesen. Nur leider haben wir davon alle so wenig: Zeit. Ruhe.

Also werden Ihre Texte eher gescannt als gelesen. 

Helfen Sie Ihren Lesern!

Das Zauberwort an der Stelle heißt „strategische Textformatierung“

Will heißen

  • Absätze
  • Überschriften
  • Fettgedrucktes
  • Aufzählungen

schön übersichtlich mit Bulletpoints helfen, Ihren Text schnell zu durchdringen und idealer Weise zu bleiben. Und zu teilen. Und so kommen wir von den Inhalten ganz schnell wieder zu den Suchmaschinen. Denen gefällt, was den Menschen gefällt. 

Fazit: Erstellen Sie Inhalte für Ihre Leser. Und passen Sie sie danach für Google & Co. an. Und – schreiben Sie auf jeden Fall ein Fazit!

Es serviert Ihren Lesern die gesuchten Antworten noch einmal kurz und knackig auf dem Silbertablett. Das macht sie glücklich. 

Und was Ihre Community glücklich macht, macht auch die Suchmaschine glücklich.

In 3 Schritten zur perfekten Rede

ZWieso gehen manche Reden buchstäblich in die Geschichte ein, wohingegen die überwiegende Mehrheit im Nichts versinkt? Was unterscheidet brillante Redner von solchen, die nicht gehört werden? 

Und: Kann auch ich mich zu einer/m gute/n Redner/in entwickeln?

JA, das können Sie! Ihre nächste Rede ist Ihre große Chance.

Wie sie diese für sich nutzen können, lesen Sie hier.

Die 3 wesentlichen Bestandteile einer guten Rede

1. Mentale Vorbereitung

Angenommen, Sie möchten Ihre Vorgesetzte von einem Projekt überzeugen oder Ihren Partner bei einer für Sie wichtigen Angelegenheit ins Boot bekommen – wie gehen Sie vor? Was verleiht Ihren Argumenten Schubkraft?

Richtig! Eine klare Zielsetzung, Ihre Empathie und die Fähigkeit, sich in Ihr Gegenüber hineinzuversetzen, um das Gespräch vorher bereits im Geiste durchzuspielen.

Genauso gehen Sie auch beim Schreiben Ihrer Rede vor. Sie leisten mentale Vorarbeit, ehe Sie mit der Recherche und der Ausarbeitung Ihres Redeskripts beginnen.

Hierbei helfen Ihnen die bewährten W-Fragen:

  • Was ist der Redeanlass?
  • Wer sind meine Zuhörer? Was habe ich mit Ihnen gemeinsam? Was erzeugt ein Wir-Gefühl?
  • Wie wähle ich meinen Einstieg?
  • Welche Botschaft möchte ich transportieren / was ist das Ziel meiner Rede?
  • Wo ist der rote Faden, an dem entlang sich meine Argumente aufreihen wie an einer Perlenkette? 
  • Wie muss ich das Thema entwickeln, um mein Redeziel zu erreichen?

Investieren Sie ein paar Augenblicke, um diese Fragen für sich zu beantworten und behalten Sie dabei Ihr Auditorium im (geistigen) Auge. 

Ihre Rede wird sehr davon profitieren, wenn Sie ganz bei Ihren Zuhörern ankommen und das Thema erst einmal „in ihrem Inneren bewegen“, ehe sie loslegen.

Vergessen Sie an dieser Stelle nicht: Ihre Rede soll nicht informieren, sie soll beeinflussen. Sie wollen etwas erreichen!

2. Recherche

Sie kennen Ihr Ziel, Sie sind mental mit Ihren Zuhörern vertraut. Es darf recherchiert werden! 

Schreiben Sie Ihr Redeziel auf einen Zettel und platzieren Sie diesen gut sichtbar auf Ihrem Schreibtisch. Das Ziel stets im Blick hilft Ihnen dabei, bei der Suche die richtigen Bausteine zu identifizieren.

Halten Sie Ihren Blick bei der Stoffsammlung möglichst weit und beleuchten Sie Ihr Thema aus verschiedenen Perspektiven. Einen Fokus finden Sie beim Schreiben des Manuskriptes dann automatisch. 

Lassen Sie also so viele Aspekte wie möglich in Ihre Themenbetrachtung einfließen: 

mit welcher Erwartungshaltung begegnet Ihnen das Auditorium, welche Anekdoten oder gemeinsamen Erlebnisse verbinden Sie, welche wichtigen Sachverhalte sind zu besprechen? 

Jetzt entscheiden Sie auch, welche Quellen Sie nutzen möchten, sei es etwa (ziemlich sicher) das Internet oder Zeitungsarchive, Bücher, Bilder etc.

3. Redemanuskript & Redeaufbau

Ehe wir uns den Aufbau ansehen, hier ein paar Tipps, die Sie beim Schreiben schnell in einen Flow kommen lassen:

  • Behalten Sie stets Ihre Botschaft im Blick.
  • Vermeiden Sie Zahlenfluten und die endlose Aneinanderreihung von Fakten. Sie überfordern damit selbst den wohlwollendsten Zuhörer.
  • Verwenden Sie kurze Sätze.
  • Wählen Sie eine einfache, klare Sprache.
  • Wenn es das Thema hergibt: schenken Sie mit Ihrer Rede Freude!

Ihre Zuhörer spüren intuitiv, wie sie zu Ihnen stehen. Sie nehmen Ihre authentische Zugewandtheit wahr, genauso wie die Freude, mit der Sie sprechen.

Übrigens bleiben lediglich 10-20 Prozent der besprochenen Inhalte haften. Vielmehr wird Ihre Rede im Nachhinein zu einem Gefühl komprimiert, bei dem Auftreten und Gesamteindruck eine wesentliche Rolle spielen. 

Sorgen wir also dafür, dass Ihre Argumente unvergesslich bleiben und Ihre mentale Vorbereitung Ihnen zu einem bleibenden Eindruck verhilft.

3.1 Der optimale Einstieg

Halten Sie die Begrüßung kurz und lassen Sie sie nicht in einen Gruß-Marathon ausarten, bei dem Sie beispielsweise sämtliche Ehrengäste namentlich nennen, während der Rest der Zuhörer Ihnen bereits zu diesem Zeitpunkt geistig abhanden kommt.

Drei Anreden als Maximum haben sich bewährt.

„Sehr verehrter Herr Vorsitzender, geehrte Ehrengäste, liebe Damen und Herren“ etwa könnte eine Begrüßung sein, mit der Sie den Beginn Ihrer Rede markieren und die Aufmerksamkeitsbereitschaft des Publikums aktivieren.

Jetzt sind ein paar kurze und knackige Sätze gefragt, die Lust machen, Ihnen weiter zuzuhören. Denken Sie an Ihre Botschaft!

Wirkungsvoll sind Einstiege, die ein Wir-Gefühl erzeugen (siehe W-Fragen) oder das Publikum zum Lachen bringen (etwa durch ein Zitat oder Selbstironie). Eine rhetorische Frage führt direkt zum Inhalt und regt zum Mitdenken an.

Es ist wahr – der Einstieg fordert Hirnschmalz, zahlt sich jedoch immer aus.

Eine elegante Variante kann auch sein, den Einstieg VOR die Begrüßung zu setzten. Es hängt davon ab, womit Sie sich wohler fühlen.

3.2 Der Mittelteil

Was den Mittelteil Ihrer Rede betrifft, so sind sie in der Gestaltung denkbar frei. – Vergessen Sie jedoch nicht, dass Sie zuHÖRER haben, die Ihre Inhalte nicht nachlesen können. Bauen Sie Ihre Argumentationskette schlüssig auf. Wählen Sie Ihre Worte klar und einfach. Sprechen Sie in kurzen Sätzen und fassen Sie Ihre Aussagen am Ende eines jeden Abschnittes kurz zusammen (das hilft Ihnen auch selbst, die Aufmerksamkeit auf Ihre Kernargumente zu lenken). 

Bewährt hat sich zudem eine bilderreiche Sprache, denn Bilder merkt sich unser Gehirn am liebsten. Und: auf rund die Hälfte aller Adjektive können Sie „direkt“ verzichten – gemerkt? 😉

3.3 Der Schluss

Ich selbst liebe es, wenn der Schluss einer Rede den Bogen zum Anfang schlägt. Die optimale Gestaltung des Schlusses hängt jedoch von der Art Ihrer Rede ab. 

Sie wollen motivieren? – Fordern Sie zu einer Handlung auf! 

Sie wollen Führen? – Geben Sie einen Ausblick in die Zukunft. 

Sie wollen Ehren und Danken? – Tun Sie es am Ende noch einmal ganz konkret.

Wie Sie den Schluss auch wählen: bleiben Sie authentisch, seien Sie echt! Dann ist Ihnen eine geneigte Hörerschaft gewiss. 

Gerne überarbeite ich Ihre Rede oder erstelle Ihnen ein Manuskript.

Stop selling – start helping!

So überzeugen Sie von der Wertigkeit Ihrer Texte.

Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, als ich mein erstes Angebot an einen potenziellen Kunden herausgeschickt habe. Mit klopfendem Herzen drückte ich auf den „Senden“-Button, nachdem ich mein Angebot gefühlte fünfzehn Mal überprüft hatte. 

Den eigenen Wert nach außen zu vertreten, kann uns ganz schön herausfordern. 

Gerade uns Frauen fällt das schwer, sind wir doch oft dazu erzogen, lieb und leise zu sein, für allseitige Harmonie zu sorgen und unseren Mitmenschen zu helfen, wo wir nur können.

Wenn unsere Selbstständigkeit jedoch unseren Lebensunterhalt sichern soll, dürfen wir dem kleinen Mädchen in uns getrost Mut zusprechen und unsere Glaubenssätze hinterfragen.

Für wie wertvoll halten wir selbst unsere Arbeit? Oder drastischer formuliert: Wie viel sind wir uns wert?

Wenn Sie selber das, was Sie liefern und was Ihre ur-eigene Leistung ist, nicht für wertvoll halten, wie soll es dann Ihr Kunde tun? Erst wenn Sie selbst mit dem richtigen Mindset an die Sache herangehen und stolz auf das sind, was Sie für andere erschaffen haben, werden Sie Ihre Wertigkeit auch transportieren. Und das macht sich bezahlt. An dieser Stelle hilft mir selbst übrigens der Leitsatz 

„Don’t stop until you’re proud.“

Helfen Sie Ihrem Auftraggeber dabei, sich mit seinen Texten und Botschaften rundum wohl und authentisch wahrgenommen zu fühlen. Und dadurch mehr zahlende Kunden anzuziehen. Sehen Sie Ihre Leistung von Heute an als echte Hilfe an, denn das IST sie!

Sie gehen nun also mit dem richtigen Mindset an die Sache heran. – Aber sehen das auch die anderen?

Wie transportieren Sie Ihre Leistungen nach außen? Welche Qualität und Wertigkeit vermittelt Ihre Website? Wie treten Sie in Social-Media-Kanälen auf? Welchen Eindruck erwecken Ihre Emails? 

Über den Auftritt Ihres Unternehmens kommunizieren Sie automatisch den Wert Ihrer Dienstleistung.

Setzen Sie sich eindeutig vom Billigsegment der Wort-Cent-Schreiberlinge ab!

In jedem erdenklichen Markt begegnen uns Preisspannen. Ich kann Schuhe für 30 Euro kaufen oder für 500 Euro. Einen Füllfederhalter für 8 Euro oder für 1.000 Euro. Das spannende daran ist: beide werden gekauft, da es für beide einen Markt gibt. Und für die vielen Schuhe und Füllfederhalter dazwischen auch. 

Es ist genug für alle da!

Aus Angst heraus mit Honoraren anzutreten, die Sie klein und wertlos fühlen lassen, kann nicht zielführend sein, wenn Sie ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen wollen. Also entspannen Sie sich. Machen Sie sich Ihren Wert bewusst und all die Bestandteile, die in Ihre Leistung einfließen.Der Kunde sieht am Ende (nur) den Text. Er sieht aber nicht zwangsläufig die Google- und Keywort-Recherche, die Themensondierung, die Kreativleistung und das Lektorat dahinter. Also sagen Sie es ihm! Nehmen Sie alle Punkte Ihrer Wertschöpfungskette in Ihr Angebot auf. Berichten Sie darüber auf Ihrer Website. Jeder sieht gerne den vollen Nutzen, den er von Ihrer Leistung hat. 

Und zuletzt: lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Leistungen würden im Markt „zu oft“ angeboten und die Konkurrenz wäre nicht zu toppen. Es ist genug für alle da. Sie müssen nur losgehen.

Effizienter arbeiten in 10 Schritten

Wir haben heute alles, was wir brauchen. Und noch viel, viel mehr.

Wenn wir ehrlich sind, leben die meisten von uns im Überfluss. Nur eines haben wir irgendwann nicht mehr: ZEIT. 

In meiner Erinnerung begann es mit dem Studium, dass mir die Zeit auf einmal davon zu laufen schien. Ich hatte mehr vor, als ich schaffen konnte und begann, zunehmend an meiner Leistungsfähigkeit zu zweifeln. Also begann ich, Listen zu schreiben und sie überall in meiner kleinen Studentenwohnung zu platzieren. DAS führte schon mal nicht zu gesteigerter Effizienz. 

In meinen ersten Berufsjahren probierte ich Vieles aus, las Bücher zu dem Thema und kam mal mehr, mal weniger zu Potte. Mit dem Mutterwerden wurden meine Listen natürlich nicht kürzer und heute, in der beginnenden Selbstständigkeit, ist gute Eigenorganisationdie Managementqualität Nummer eins

Meine zehn erprobtesten Hacks finden Sie hier. 

1. Planen Sie Ihre Social Media-Aktivitäten!

Jeden zweiten Montagvormittag ist bei mir Planungstag. Auch für Social Media. So plane ich zum Beispiel meine Instagram-Posts immer für 14 Tage im voraus, schreibe alle Texte und mache die zugehörigen Fotos. Das ist viel effizienter, als jeden Morgen aufzustehen und mir zu überlegen, welchen Beitrag ich denn heute leisten könnte. – Länger als zwei Wochen sollten es aber nicht sein, sonst nimmt es Ihnen den spontanen Charakter der Social Media-Kanäle. Und natürlich sollten Sie immer reagieren, wenn sich ein dringliches Thema in Ihrer Community auftut.

2. Wie lange brauchen Sie wofür? – Bleiben Sie realistisch!

Verschaffen Sie sich in den nächsten vier Wochen einen Überblick darüber, wie lange Sie für welche Tätigkeit brauchen. Das hilft Ihnen, Ihre zeitlichen Planungen immer mehr zu verfeiern und vermeidet Frust vor Konzeptionen, die Sie nicht einhalten können.

3. Entwickeln Sie Routinen!

Nahezu alle erfolgreichen Menschen, die ich kenne, pflegen eine Morgenroutine, die sie so richtig gut in den Tag bringt – und auch durch ihn begleitet. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Routinen Sicherheit schenken und gewohnte Abläufe im Energiesparmodus ablaufen. Das bedeutet für Sie: mehr Power für die Spezialaufgaben!

4. Bleiben Sie im Flow!

Ziele für Ihr Berufsleben zu definieren, ist unausweichlich. Wir alle verbringen so viel Zeit in unserem Beruf, dass es sich wirklich lohnt, danach zu streben, seiner Berufung so nah wie möglich zu kommen. Es macht uns das Leben in so vielerlei Hinsicht leichter! 

Denn: in JEDEM Beruf – ob angestellt oder der eigene Boss – gibt es Durststrecken, die unsere Motivation dem Gefrierpunkt nahe bringen. In diesen Phasen ist eine klare Vision das A und O.Weil sie über temporäre Schwierigkeiten hinausreicht. Und weil sie uns an jedem einzelnen Arbeitstag einen gewissen Speed verleiht, der uns bei der Stange bleiben lässt. 

Daher gilt: je besser die Vision, desto effizienter arbeiten Sie.

5. Geben Sie Ihrer Email-Bearbeitung einen festen zeitlichen Rahmen!

Wir tappen oft in die Falle, jederzeit für die Bedürfnisse aller Menschen um uns herum da sein zu wollen. Das fällt uns beim Umgang mit unserem elektronischen Posteingang besonders auf die Füße. Emails haben unser Arbeitstempo extrem beschleunigt. Man könnte permanent eine neu hereingekommene Mail beantworten. – Nur bleiben dann die anderen Aufgaben liegen. Daher: verordnen Sie sich feste Email-Zeiten, in denen Sie diese fokussiert abarbeiten.Und widmen Sie die verbleibende Zeit anderen Projekten.

Und! Schalten Sie von jetzt an Ihre E-Mail-Benachrichtigung aus!

6. Bereinigen Sie Ihren Desktop!

Hier gilt nach wie vor die altbekannte Regel: auf dem Desktop werden nur Dateien abgelegt, die in der aktuellen Bearbeitung sind.

Alle anderen Dateien lenken unser Auge (und damit auch unsere Konzentration) beim Blick auf den Desktop unnötig ab und ziehen Energie.

Aktuell nicht zu bearbeitende Dateien lege ich wie folgt ab: 

  • Ebene 1: (projektabhängiger) Oberbegriff – zum Beispiel der Name eines Ihrer Kunden oder einer Kampagne
  • Ebene 2: differenzierte Unterordner, in denen Sie zum Projekt gehörige Themenfelder ablegen – beispielsweise die Pressemeldung eines bestimmten Tages

Tiefer würde ich die Struktur nicht gehen lassen, sonst kann es schnell unübersichtlich werden.

7. Bleiben Sie ungestört!

Im Homeoffice sind die Gegebenheiten für ungestörtes Arbeiten schon sehr viel besser, als in einem Büro mit mehreren Kollegen, politischen Interaktionen und fremdbestimmten Aufgaben. WENN da nicht das Telefon wäre oder Social Media, die Wäsche, die Einkäufe und das Geschenk für den Kindergeburtstag am Nachmittag ;-). Und so vieles mehr. 

Sie tun sich also einen großen Gefallen, wenn Sie den Fokus ganz auf Ihre Projekt legen, Das Smartphone weglegen oder leise machen und den anderen Aufgaben feste Zeiten zuordnen, in denen Sie entspannt erledigt werden können. Wir sind eigentlich keine Multitasker und selbst der schnellste Rechner dieser Welt kann immer nur eine Aufgabe nach der anderen erfüllen. Daher: bleiben Sie fokussiert. Und damit langfristig belastbar.

8. Räumen Sie Ihren Schreibtisch auf!

Kennen Sie das auch? Hier ein Stapel Rechnungen, da ein paar Artikel, die unbedingt noch gelesen werden müssen. Angebote, die noch herausgeschickt werden sollen und dort die Unterlagen für den Steuerberater. 

Räumen Sie das alles aus Ihrem Blickfeld und lösen Sie diese Stapelwirtschaft auf. Sie suggeriert unserem Unterbewusstsein permanent, dass wir ja noch sooo viel zu tun haben. Ein weiterer Energieräuber.

Auf Ihrem Schreibtisch sollte nur das liegen, womit sie sich gerade beschäftigen. Optische Klarheit macht auch den Geist klar.

9. Die Zeit der Pause haben Sie doppelt!

Klingt komisch? Ist aber so. Einmal haben Sie die Zeit, wenn Sie Ihre Pause genießen. Und einmal, weil Sie danach doppelt so schnell sein werden. Durcharbeiten führt erwiesener Maßen zu Verlangsamung von Arbeitsprozessen. Daher planen Sie feste Pausen-Slots ein. Mir persönlich hilft es, in die Natur zu gehen oder zehn Minuten zu meditieren.

10. Trinken Sie genügend Wasser!

Es klingt banal. Und bringt so viel. Ein aufgefüllter Wasserhaushalt lässt uns entspannter, belastbarer und fitter ans Werk gehen. Achten Sie stets darauf, das Trinken nicht zu vergessen! Zwei bis drei Liter Wasser pro Tag sind ideal.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Erfahrungen zu und mit diesem spannenden Thema wünsche Ihnen allzeit produktives Arbeiten!